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Energieberater

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Termine: Ganzjährige Termine
Dauer: 2 Tage
Seminarort: Bundesweit
Fachbereich: TGA, Bau

Kosten:
831,81 Euro inkl. MwSt. pro Teilnehmer
(699,00 Euro netto + 132,81 Euro MwSt.)

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Wie wird man Energieberater? - der Weg zum Energieeffizienz-Fachkraft

Sie möchten Energieberater werden? Der Wert von Gebäuden hängt in der heutigen Zeit in erheblichem Umfang von der energetischen Qualität der Bausubstanz, aber auch von den genutzten technischen Anlagen ab. Deshalb sollten Bauherren, Vermieter und auch Käufer von Immobilien einen besonderen Schwerpunkt auf das energiebewusste Bauen und die Verbesserung der energetischen Bilanz von Bestandsimmobilien legen. Energieberater müssen also über die Anforderungen des Marktes und über Maßnahmen, die der Verbesserung der energetischen Gebäudebilanz Rechnung tragen, genauestens Bescheid wissen. Auf diese und weitere Themen wird im Seminar „Energieberater“ umfassend eingegangen.

Energieberater werden Fachkräfte im Bereich Energieeffizienz

 

Besitzer von Immobilien müssen die Erstellung von Energieausweisen in Auftrag geben, wenn sie diese veräußern wollen. Aber auch (potenzielle) Mieter haben das Recht, über die Energiebilanz ihrer Wohnung bzw. des Gebäudes informiert zu werden. Dafür wird ein Energieausweis benötigt. Allerdings darf dieser nicht von jedermann, sondern nur von speziell geschulten Fachkräften ausgestellt werden - dem Energieberater.

Um als Energieberater tätig werden zu können, muss eine entsprechende Ausbildung im technischen bzw. baulichen Sektor vorliegen. So können beispielsweise Meister aus dem Elektro- oder Sanitärbereich, aber auch Ingenieure für Maschinenbau, Anlagentechnik oder auch Bauingenieure und Architekten eine entsprechende Ausbildung bzw. Weiterbildung absolvieren. Eine Ausbildung zum Gebäudeenergieberater wird beispielsweise von Modal angeboten.

Der Beruf des Energieberaters - Energieeffizienz vom Fachmann

Energieberater können sowohl für Unternehmen, private Haushalte als auch für Kommunen tätig werden und die Energiebilanz von deren Gebäude sowie Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen. Besonders häufig werden Gebäudeenergieberater mit der Erstellung von Energieausweisen und der Durchführung von Energieaudits sowie von Zertifizierungen beauftragt.

Wie bereits erwähnt, entfällt gerade im privaten Sektor der Hauptteil der Tätigkeit eines Energieberaters auf die Erstellung von Energieausweisen, aber auch auf die Beratung von Bauherren, die in ihren Gebäuden energetische Sanierungsmaßnahmen planen.

Unterscheidung zwischen Wohn- und Nichtwohnbestand

Für die Einschätzung von Wohngebäuden gelten andere Maßgaben als bei Nichtwohngebäuden (beispielsweise Gewerbeimmobilien, Schulen, landwirtschaftliche Gebäude). Des Weiteren wird in der EnEV 2014 noch einmal zwischen älterem Wohnbestand und Neubauten unterschieden. So finden sich beispielsweise in § 16 Absatz 2 der EnEV 2014 Regelungen zur Erstellung von Energieausweisen im Wohnbestand, in § 16 Absatz 2 und 3 EnEV 2014 Regelungen zum Nichtwohnbestand.

Wer kann Energieberater werden - Voraussetzungen

Als Energieberater für das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) darf nur tätig werden, wer entsprechende Qualifikationen nachweisen kann und in der Energie-Experten-Liste der Deutschen Energieagentur (dena) registriert ist. Auch die bei Modal erworbene Ausbildung zum Energieberater ist hier anzugeben.

Eine Aus- oder Weiterbildung zum Energieberater können beispielsweise Meister und andere qualifizierte Fachkräfte der Elektrobranche, des Bauwesens und weiterer technischer Berufe anstreben. Aber auch Ingenieure aus den Bereichen Bauwesen, Maschinenbau und weiteren Sparten sowie Architekten können sich zum Energieberater aus- oder weiterbilden lassen. Gleiches gilt für Führungskräfte aus den Bereichen Immobilienverwaltung sowie für Bau Sachverständige und der Haustechnik. Zu den Führungskräften gehören unter anderem Mitarbeiter von Bauunternehmen, des Gebäudemanagements sowie Fachkräfte, die sich im Bereich der Sanierung besonders gut auskennen.

Die Ausbildung zum Energieberater

In der Ausbildung zum Energieberater werden im Modal Seminar unter anderem folgende Themen behandelt:

Im Seminar wird auf verschiedene Anforderungen, Berechnungen und Fallbeispiele eingegangen. Zugleich werden bauphysikalische Grundlagen, aber auch die Anlagentechnik sowie der Anlagenaufwand behandelt. Weitere Themen des Kurses sind die Deutung von Ergebnissen sowie das Ermitteln von Verbesserungsvorschlägen.  Auch auf die notwendigen Daten sowie deren Verarbeitung wird näher erläutert.

Des Weiteren wird im Seminar auf die verschiedenen Arten des Energieausweises (Verbrauchs- und Bedarfsausweis), dessen Aufbau und mögliche Modernisierungsempfehlungen eingegangen.

Sie interessieren sich für eine Ausbildung zum Energieberater?

Hierzu bietet Ihnen die modal ganzjährige Ausbildungsmöglichkeit an,

Wie wird man Energieberater?

Dauer und Kosten des Seminars bzw. Kurses

Die Aus- und Weiterbildungsseminare werden deutschlandweit zu verschiedenen Terminen angeboten. Je nach Seminar bzw. Kurs variieren die Kosten. So belaufen sich diese beispielsweise für die zweitägige Veranstaltung „Energieberater Ausbildung“ pro Teilnehmer auf 831,81 Euro inklusive MwSt. (699,00 Euro netto + 132,81 Euro MwSt.). - Stand 07.2018

Soll die Prüfung zum Energiesachverständigen abgelegt werden, wird eine Prüfungsgebühr von 368,90 Euro inklusive MwSt. (310,00 Euro netto + 58,90 Euro MwSt.) fällig. - Stand 07.2018

Informationen zu den einzelnen Seminaren und Kursen sowie deren Kosten, erhalten Sie in unseren Infobroschüren.

Fördermöglichkeiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, bei der Aus- oder Weiterbildung zum Energieberater von Fördermitteln zu profitieren, sofern bestimmte Voraussetzungen eingehalten werden. Zu den Fördermöglichkeiten gehören unter anderem

Des Weiteren hat natürlich auch jeder Arbeitnehmer die Möglichkeit, im Rahmen der Einkommenssteuererklärung die Kosten für seine Weiter- oder Ausbildung zum Energieberater geltend zu machen. Eventuell gewährte Zuschüsse bzw. Vergünstigungen sind dabei natürlich in Abzug zu bringen.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Wer als Energieberater tätig werden möchte, muss nicht nur eine Grundausbildung absolvieren, sondern auch eine Zusatzqualifikation erwerben. Modal bietet hier sowohl Seminare als auch einzelne Kursveranstaltungen an, und dies in der Regel deutschlandweit.

Kurse werden zu einer Vielzahl an Themen, mit denen sich Energieberater beschäftigen müssen, angeboten. Die Veranstaltungen behandeln beispielsweise die „Energieeffiziente Gebäudehülle“, die Erstellung von Lüftungskonzepten, die „Energetische Sanierung von Gebäuden im Denkmalschutz“, Grundlagen zum Passivhaus oder Niedrigstenergiehaus, die Energieberatung im Mittelstand und Regelungen zu Wohngebäuden nach EnEV 2014.

Wenn Sie sich auf unserer Modal Webseite registrieren lassen, so können Sie sich sämtliche Seminar- und Veranstaltungstermine anzeigen lassen. Gern schicken wir Ihnen diese Informationen auch auf postalischem Weg zu.

Die Abschlussprüfung

Um als anerkannter Energieberater tätig werden zu können, müssen Sie eine Abschlussprüfung bestehen. Diese wird bei uns optional von der Deutschen Sachverständigen Gesellschaft mbH (DESAG) angeboten. Der erfolgreiche Abschluss ist Voraussetzung für die Zulassung als von der DESAG anerkannter Energieberater. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Prüfungszertifikat sowie ein Prüfungszeugnis.

Fazit - Der Energieberater - Beruf mit Zukunft?

Diese Frage lässt sich recht eindeutig mit „Ja“ beantworten. Experten gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren bzw. Jahrzehnten viele Gebäude vererbt und dann veräußert werden. Um einen guten Kaufpreis zu erzielen, sollte die Energiebilanz in vielen Fällen verbessert werden. Zudem ist beim Verkauf oder bei der Vermietung die Ausstellung eines Energieausweises gesetzlich vorgeschrieben, der aller 10 Jahre erneut beantragt werden muss.

Des Weiteren müssen alte Heizungsanlagen regelmäßig gewartet und nach derzeitigem Stand (2018) nach dreißig Jahren ausgetauscht oder zumindest modernisiert werden. Auch hier steht den Energieberatern eine große Herausforderung bevor. Nicht unbeachtet bleiben soll, dass Energieberater auch für Unternehmen und Kommunen tätig werden können. Als Stichpunkte seien hier nur die Durchführung von Zertifizierungen nach DIN ISO 50001 oder nach der europäischen Richtlinie EMAS, von Energie-Audits und Rezertifizierungen in Unternehmen sowie das infrastrukturelle Facilitymanagement (Gebäudemanagement) in den Kommunen genannt.

Allein anhand dieser kurzen Zusammenfassung lässt sich erahnen, wie umfangreich die Aufgaben für Energieberater auch in Zukunft sein werden.