Broschüre: Energieberater PDF Anmeldung / Broschüre (0,33 MB)

Energieberater

Alle Kurstermine »


Zeitpläne (TGA, Bau) per Post: Anfordern »

Termine: Ganzjährige Termine
Dauer: 2 Tage
Seminarort: Bundesweit
Fachbereich: TGA, Bau

Kosten:
831,81 Euro inkl. MwSt. pro Teilnehmer
(699,00 Euro netto + 132,81 Euro MwSt.)

Broschüre / Anmeldung: Herunterladen »

Energieberatung in Unternehmen und privaten Haushalten

Wer eine Bestandsimmobilie erwerben möchte oder aber die Sanierung des eigenen Hauses plant, sollte unbedingt die Dienstleistungen eines Energieberaters in Anspruch nehmen. Gleiches gilt auch wenn man Energieeffizient bauen möchte. Optimal ist es, wenn dieser auch als Bausachverständiger tätig ist, so kann er eine noch umfassendere vor Ort Beratung leisten. Auch die Baubegleitung durch den Experten ist möglich. Übrigens profitieren nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen von den Dienstleistungen des Beraters, denn auch Firmen sind aufgrund der Wettbewerbssituation dazu angehalten, Kosten einzusparen. Die Senkung der Strom- und Heizkosten spielt hierbei eine nicht unerhebliche Rolle.

Warum sollte eine Energieberatung in Anspruch genommen werden?

Zuerst einmal stellt sie Schwachstellen an der Gebäudehülle und -substanz selbst, aber auch bei den verwendeten technischen Anlagen fest. Zu diesen Anlagen gehören beispielsweise die Heizung und die Lüftung, aber auch die genutzten Elektrogroßgeräte. Bei der Gebäudebegutachtung im Rahmen einer Vor Ort Besichtigung verschafft sich der Energieberater einen umfassenden Eindruck von der Bausubstanz, dem Alter und Zustand des Hauses inklusive des Kellers und des Dachgeschosses. Auch in die Bauunterlagen wird er Einsicht nehmen, sofern diese noch vorhanden sind. Zugleich erfolgt auch eine Begutachtung der Heizungsanlage. Ist der Heizkessel 30 Jahre oder älter, muss er auf jeden Fall ausgetauscht werden.

Für die Durchführung der Sanierungs- und Umbauarbeiten können Fördermittel der KfW-Bank und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Anspruch genommen werden. Diese werden allerdings nur gewährt, wenn ein Energieberater hinzugezogen wurde und diese Maßnahmen in einer schriftlichen Analyse vorgeschlagen hat. Die Kosten werden zu 50 Prozent durch die KfW-Bank übernommen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Berater in der von der Deutschen Energie Agentur (dena) im Auftrag der KfW, des BAFA und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie geführten Energieeffizienz Expertenliste registriert ist. Hierzu müssen die Berater Nachweise über ihre Energieberater Ausbildung und die regelmäßige Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen nachweisen.

Voraussetzungen für die Tätigkeit als Energieberater

Um als Berater tätig werden zu können, muss zuvor entweder eine Meisterprüfung bestanden oder ein auf Technik spezialisiertes Studium abgeschlossen werden. Ob das Studium an einer Fachhochschule oder Universität absolviert wurde, ist nicht relevant. Absolventen von Studiengängen in den Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Architektur, Hochbau, Bauphysik, Maschinenbau, Elektrotechnik und Hochbau können als Energieberater tätig werden.

Auch diejenigen, die eine Ausbildung als Maurer, Zimmerer, Beton- und Stahlbauer, Schornsteinfeger oder in der SHK-Branche erfolgreich beendet haben, können als Energieberater tätig werden, wenn sie an entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen erfolgreich teilgenommen und die Prüfung vor der Handwerkskammer abgelegt haben.

---

Hier ein kleiner Auszug aus unseren Weiterbildungsseminaren:

Gebäudebuch / Gebäudedokumentation

Wertermittlung von Immobilien

Mietwertermittlung | Verkehrswert von Eigentumswohnungen

---

Wurden die Prüfungen erfolgreich bestanden, muss die Eintragung in die Energieeffizienz-Experten-Liste beantragt werden, um Energieberatungen im Auftrag der KfW und des BAFA durchführen zu können.

Einsparpotenzial bei Unternehmen

Viele Unternehmen haben gerade bei der Nutzung von Abwärme durch technische Anlagen, aber auch durch nicht mehr ganz intakte Gebäude enorme Einsparpotenziale, die bislang viel zu wenig genutzt werden. Ein E-Berater nimmt im Rahmen eines ersten Vor-Ort-Gespräches sämtliche Verbrauchsdaten der technischen Anlagen auf und informiert sich zugleich über die vorhandene Bausubstanz. Daraufhin fertigt er eine umfangreiche Analyse des Ist-Zustandes an und erstellt zugleich einen ersten Maßnahmenplan, der verschiedene Einsparmöglichkeiten aufzeigt. Allein durch die Realisierung der an den ersten Positionen aufgeführten Arbeiten/Verbesserungen sinken die Verbrauchskosten erheblich, was sich wiederum positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auswirkt.

Hierzu mehr in unserem Artikel - Energieberatung für Unternehmen.

Die KfW und die BAFA unterstützen Unternehmen bei der Steigerung der Energieeffizienz und bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude. Eine Übersicht über die Förderprogramme der Kreditanstalt finden Mitarbeiter von Unternehmen auf der hier verlinkten Webseite der KfW sowie auf der Homepage des BAFA.

Kommunen profitieren ebenfalls von Energieberatern

Ein Großteil der Wärmeenergie geht in kommunalen Gebäuden verloren, die nicht regelmäßig instand gesetzt wurden. Um hier für eine Verbesserung zu sorgen, ist es sinnvoll, E-Berater als Quartier- oder Gebäudemanager über einen festzusetzenden Zeitraum zu beschäftigen. Diese werden bei ihrer Begutachtung nicht nur die bauliche Substanz, sondern auch das infrastrukturelle Umfeld mit im Blick haben und entsprechende Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Auch hierfür stehen Fördermittel der KfW und des BAFA bereit. Die genauen Förderbedingungen sind auf dieser Webseite des BAFA nachzulesen.

Hierzu mehr in unserem Artikel - Energieberatung für Kommunen.

Staatliche Fördermittel für private Haushalte

Hat der Energieberater, der im Übrigen herstellerunabhängig beraten muss, während einer Begehung in seiner dann erstellten Analyse Schwachpunkte des Gebäudes benannt und hier eine Modernisierung oder Sanierung angeraten, können die entsprechenden Fördermittel über die das gesamte Vorhaben finanzierende Bank beantragt werden. Der Analyse des Energieberaters sind auch die Kosten für die Sanierung bzw. Modernisierung zu entnehmen. Aufgrund dieser Angaben wird dann ein entsprechendes Darlehen beantragt. Erst wenn die Zusage der KfW vorliegt, kann mit den energetischen Sanierungsmaßnahmen begonnen werden. Sinnvoll ist es, wenn der Energieexperte die Durchführung dieser Maßnahmen überwacht und die Arbeiten der jeweiligen Gewerke abnimmt. So kann der Eigentümer sichergehen, dass eventuell vorhandene Baumängel schnell und effektiv beseitigt werden.

Überblick über die Förderprogramme für private Haushalte

Auch einzelne Bundesländer haben spezielle Förderprogramme aufgelegt. Über diese Programme kann Sie die Verbraucherzentrale oder die jeweiligen Energieberatungsstellen umfassend informieren. Zugleich hält er auch weiterführende Informationen über die verschiedenen, hier bereits kurz angeschnittenen Förderprogramme der KfW-Bank für Sie bereit. Selbstverständlich können Sie sich aber auf der deren Webseite einen ersten Überblick verschaffen.

Auch wer als Unternehmen einen Energieberater beauftragt, kann von einer Förderung profitieren. Hier ist allerdings nicht die KfW, sondern die BAFA zuständig.

Der Energieausweis - Diese Vorteile bietet eine Energieberatung?

Als Laie hat man gar nicht die bautechnischen Kenntnisse, um sich über den Zustand eines Hauses umfassend zu informieren. Vor allem dann, wenn diese Immobilie zum Verkauf steht und das eigene Interesse geweckt hat, ist es sinnvoll, einen Energieberater bzw. Bausachverständigen mit der Begutachtung zu beauftragen, sofern dies nicht bereits durch den Verkäufer erfolgte.

Gesetzlich vorgeschrieben ist auch, dass für jedes Haus ein Energieausweis vorgelegt werden muss. Dieser wird vom E-Berater - nach umfangreichen Messungen, der Inaugenscheinnahme der Immobilie und der Durchsicht der letzten Jahresabrechnungen - erstellt und ist für einen Zeitraum von zehn Jahren gültig. Bei den Energieausweisen wird im Übrigen noch einmal zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis unterschieden, wobei dem Verbrauchsausweis der Vorzug gegeben werden sollte, sofern das Gebäude ständig bewohnt war.

Energieberatung - Energieausweis erstellen

Nicht jeder Schaden ist sofort sichtbar. Der Experte kennt die Schwachstellen eines jeden Gebäudes und wird diese entsprechend strenger unter die Lupe nehmen. Zugleich kennt er sich auch mit der verwendeten Wärmedämmung und Heizanlagetechnik aus, kann Tipps zu deren optimaler Nutzung geben, aber sich auch für den Austausch des Heizsystems aussprechen. Ist der Heizkessel 30 Jahre oder älter, muss er - entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen - sowieso ausgetauscht werden. An dieser Stelle muss herstellerunabhängig beraten werden!

Wer in den Genuss der KfW-Förderung kommen möchte, muss einen Energieberater beauftragen, der dann eine Einschätzung über die notwendigen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen vornimmt und dazu einen schriftlichen Bericht anfertigt. Dieser Bericht wird an die KfW weitergeleitet. Erst wenn auch er mitsamt den vollständigen Antragsunterlagen vorliegt, wird die KfW die Möglichkeit der Kreditvergabe, aber auch der Gewährung eines eventuell möglichen Tilgungszuschusses überprüfen. Erst danach kann mit den eigentlichen Baumaßnahmen begonnen werden. Selbiges gilt natürlich auch für Neubauten.

Auch wer derzeit noch keine Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen am eigenen Haus plant, kann einen Energieexperten kontaktieren und diesen um eine Einschätzung der Gebäudesituation inklusive der Heiztechnik bitten. So wissen Sie, welche Maßnahmen in den nächsten Jahren auf Sie zukommen und können eventuell schon etwas Geld ansparen.

Zahlreiche Möglichkeiten der Sachverständigen Ausbildung

Die modal bietet ein vielfältiges Ausbildungsprogramm rund um das Thema: Wie wird man Gutachter?
Neben dem Berufsstand des Baugutachters bilden wir auch in folgenden Fachbereichen aus

u. v. m.